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Live Poker in Berlin – wo, wie, wann
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Live Poker in Berlin – wo, wie, wann

von Bert

Onlinepoker ist ein Massenphänomen, das bequem von zuhause aus gespielt wird. Heute jedoch geht der Trend wieder in die gegenteilige Richtung: Live Poker in der Spielbank bietet mehr Authentizität und stellt für viele Spieler die echte Herausforderung bei diesem taktischen Kartenspiel dar. Und Berlin ist dafür genau der richtige Ort.

Poker ist spätestens seit Pokerstars wieder voll im Trend: Die nach eigenen Angaben größte Pokerschule der Welt hat Millionen angemeldete Nutzer, sodass sich immer und überall ein passender Tisch oder ein lukratives Turnier findet. Ein ganz entscheidendes Spielelement vermissen viele Hobby- und Profispieler jedoch: das Spiel von Angesicht zu Angesicht. Nicht umsonst lautet die goldene Regel beim Poker „Spiele die Spieler, nicht die Karten“. Im Klartext heißt das:

- Sogenannte „Reads“, bei denen versierte Spieler an Bewegungen oder der Mimik des Gegenübers deuten können, wie stark das Blatt ist, sind online nicht möglich.
- Eigene Bluffs durch ein gekonntes Pokerface und (verbale) Verunsicherung des Gegners sind ebenso hinfällig.

Und natürlich ist der Spielverlauf an sich ein ganz anderer. Zwar gibt es einen öffentlichen Chat, der kommt jedoch nur sporadisch zum Einsatz, weshalb „echtes Poker“ zudem sehr viel dynmaischer und ein Stück weit lebendiger ist. In Berlin hat sich hier ein echter Szenetreffpunkt gebildet. Mit den Spielbanken Potsdamer Platz, Berlin-Alexanderplatz (Fernsehturm) und der Spielbank Hasenheide gibt es gleich drei Orte, an denen Neulinge und Profis ihre Skills unter Beweis stellen können.

Berlin: Pokerhauptstadt Deutschlands

Mit seinen drei Pokerstandorten hat Berlin anderen deutschen Städten bereits einiges voraus. Wenn man nun aber noch die großartigen nationalen und sogar europaweiten Events hinzuzählt, wird schnell klar, dass Berlin nicht nur Hauptstadt, sondern Pokerhauptstadt ist:

- Das Finale der Triple A Series findet meist in der Spielbank am Potsdamer Platz statt. Die Triple A Series ist Deutschlands größte Turnierserie.
- Auch das Finale der German Poker Tour gibt es regelmäßig am Potsdamer Platz zu bestaunen.
- Alle drei Spielbanken bieten regelmäßig Qualifikationsturniere für die European Poker Tour an.
- Auch das Berlin ALL STARS Turnier, das in allen drei Casinos ausgetragen wird, ist einen Blick wert. Die Turnierserie gibt es zwar erst seit 2014, mit einem finalen Pot von weit über 50.000 Euro, wird sie in Zukunft jedoch die Highroller der ganzes Bundesrepublik auf den Plan rufen.

Die Spielbank am Potsdamer Platz ist natürlich die erste Adresse für Berliner Pokerspieler, da der Floor mit Platz für über 500 Spieler gleichzeitig, einer der größten Deutschlands ist.

Spielbank Potsdamer Platz: Tägliche Cashgames und Turniere

Live Poker wird nirgendwo in Deutschland so groß geschrieben, wie in der Spielbank Am Potsdamer Platz. Hier wartet ein riesiger Pokerroom mit täglichen Cashgames und Turnieren. Ab 17 Uhr geht es täglich mit neun Cashgame-Tischen los, bei denen ein Buy-In von mindestens 100 Euro erforderlich ist. Cashgames am Potsdamer Platz sind jedoch nur etwas für geübte Spieler, da es hier spielerisch mitunter sehr aggressiv zugeht. Mit dem minimalen Buy-In kommt man hier häufig nicht sehr weit. Empfehlenswert ist deshalb eine Einzahlungssumme von mindestens 50 Big Blinds – so werden an Highroller-Tischen nicht selten 20.000 Euro pro Spieler eingezahlt. Verfügbar sind sowohl das beliebte Texas Hold‘em als auch Omaha (mit Pot Limit von 2.000 Euro).

Die Turniere wiederum können auch für Neulinge im Live Poker interessant sein, die werktags ab 18 ausgetragen werden. Hier findet jeder Spielertyp das passende Angebot, darunter:

- Bounty Turniere, bei denen der Spieler für jeden Spieler, den er aus der Partie nimmt ein „Kopfgeld“ kassiert (zusätzlich zum Turniergeld-Gewinn).
- Re-Entry Turniere, bei denen die Spieler bis zu einem bestimmten Blindlevel immer wieder einsteigen können.
- Re-Buy Turniere, die ähnlich sind, wie Re-Entry-Turniere, allerdings muss der Wiedereinkauf unmittelbar nachdem der Spieler rausgekickt wurde, erfolgen (bei Re-Entry Turnieren, kann der Spieler eine Pause machen und sich später erneut einkaufen).
- Superstack Turniere, bei denen für das Buy-In besonders viele Chips ausgeteilt werden (hier 30.000 Chips). Auch eine Qualifikation über sogenannte Satellites ist möglich. Über einen kleineren Buy-In können sich die Spieler einen Platz im Superstack Turnier erspielen.

Neben den Standardturneiren, die jeden Tag in der Woche statfinden, sind es jedoch die Main Events, wie die Finals der German Poker Tour oder der Triple A Series, die jährlich hunderte Spieler und tausende Besucher anlocken.

Spielbank Alexanderplatz: Umfangreiches Spieleangebot für Berliner Pokerspieler

Ein wenig kleiner geht es in der Spielbank am Alexanderplatz zu. Hier wird täglich ab 19 Uhr an drei Cashgame-Tischen mit einem Minimum von 100 Euro bis maximal 500 Euro gepokert. Die Poker-Nachfrage schwankt jedoch an manchen Wochentagen sehr stark, sodass es durchaus sein kann, dass die Limits nach oben hin variabel sind.

Turniere gibt es auch am Alexanderplatz täglich, wobei man sich hier vor allem auf Unlimited Re-Buy und Freeze-Out Turniere festgelegt hat, bei denen ausschließlich Texas Hold’em gespielt werden:

- Montags und Mittwochs finden die Unlimited Re-Buy Turniere statt. Montags sind 14 Euro und Mittwochs 24 Euro als Buy-In fällig. Bei beiden Turnieren sind bis zu einem bestimmten Levels erneute Re-Buys möglich, falls alle Chips zwischendurch verloren gehen.
- Dienstags, Freitags und Sonntags können die Besucher an den Freeze-Out Turnieren ihr Glück versuchen, die entweder mit oder ohne Re-Buy (allerdings maximal eines) angeboten werden.

Das "Select your Stack" Turnier, bei denen die Spieler zwischen zwei verschiedenen Buy-Ins wählen können, komplettiert das Angebot. Am Samstag gibt es ein zusätzliches "Win The Button" Turnier am Fernsehturm.

Neulinge freuen sich hier vor allem über die niedrigen Buy-ins, die zwischen 14 Euro und 55 Euro liegen. Allerdings sollte man gerade deshalb ein wenig auf der Hut sein, denn: Die Spielweise ist aufgrund des kleineren Verlustrisikos relativ aggressiv.

Der dritte im Berliner Poker-Bunde: Spielbank Hasenheide

Mit der Spielbank Alexanderplatz kann die Spielbank Hasenheide nicht mithalten – und erst recht nicht mit der Spielbank am Potsdamer Platz, denn: Die Turniere, die ab 19 Uhr beginnen werden an maximal drei Tischen und damit mit maximal 30 Spielern ausgetragen. Cashgames beginnen täglich ab 17 Uhr mit Buy-In zwischen 100 Euro und 500 Euro.

Der Vorteil: Da es hier eher gemächlich zugeht, ist die Spielbank Hasenheide nicht ganz so interessant für Highroller – für Anfänger jedoch ist sie ideal, um erste Erfahrungen im Live Poker zu sammeln.

Wenn es um Live Poker (Cashgames oder Turniere) geht, ist Berlin die unangefochtene Nummer eins in der Bundesrepublik (hier findet ihr Informationen zu weiteren Casinos und Spielbanken in Deutschland). Das liegt vor allem an der Spielbank am Potsdamer Platz, aber auch am ausgewogenen Angebot: Während die Casinos am Alexanderplatz und Potsdamer Platz vor allem für fortgeschrittene Spieler und Profis geeignet sind, werden in der Spielbank Hasenheide auch Anfänger erste Erfolge feiern können.

Foto: Avi Fichtner

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