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Und immer sind die Weiber weg!
Veranstaltung - Sonntag, 3. Februar 2019 - 16:00

Und immer sind die Weiber weg!

Ursula Karusseit liest heiter-besinnliche Geschichten von Stefan Heym
Akkordeon: Tobias Morgenstern

Stefan Heym einmal ganz anders: heitere Anekdoten zum Thema Ehe- und sonstige Lebensbewältigung, geschrieben für seine Ehefrau Inge. Diese vergnügten und nachdenklichen, humorvollen und weisen Geschichten zeigen Stefan Heym von einer ganz neuen, unbekannten Seite. Ob er nun von der ersten misslungenen Tanzstunde oder aber von einem verlorenen Gebiss erzählt - nie ist er deprimiert, sondern nimmt alles mit einer gehörigen Portion Gelassenheit...
Ursula Karusseit folgt Heym in seinem Sprachduktus und erweist sich als kongeniale Interpretin dieser Texte.
Tobias Morgenstern begleitet und ergänzt beschwingt und verschmitzt auf dem Akkordeon.

Ursula Karusseit, die 1939 im westpreußischen Elbing zur Welt kam und in Mecklenburg aufwuchs, absolvierte ihre Ausbildung bis 1962 an der Staatlichen Schauspielschule (heute Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch") in Berlin. Engagements an der Volksbühne Berlin, am Schillertheater, Theater Bremen, Schauspiel Köln und am Renaissance-Theater Berlin folgten. So sah man sie beispielsweise in "Der gute Mensch von Sezuan", "Die heilige Johanna der Schlachthöfe", "Der Biberpelz", "Maria Stuart", "Der Besuch der alten Dame" und "Mutter Courage". Mit dem Programm "Jazz, Lyrik, Prosa" gastiert sie in vielen Städten Deutschlands. Im Laufe ihrer Karriere spielte die Wahl-Brandenburgerin in weit mehr als 50 bedeutenden DFF- und DEFA-Filmen die Hauptrolle.

Tobias Morgenstern studierte an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar Akkordeon und Komposition. Nach Beendigung des Studiums 1981 unterrichtete er Musiktheorie und Improvisation an der Weimarer Hochschule und war als Musikdramaturg und Arrangeur für das Erich-Weinert-Ensemble tätig.
1987 machte er sich als Akkordeonist, Komponist, Arrangeur und Produzent selbstständig und gründete in den Folgejahren die Gruppe „L’art de Passage. Zahlreiche musikalische Projekte entstanden in Zusammenarbeit mit Gerhard Schöne, Bettina Wegner, Matthias Freihof, Barbara Thalheim, Reinhard Mey, Rio Reiser und vielen anderen. Mehr als 50 CD-Produktionen sind Ergebnis dieser gemeinsamen Projekte.
Seit den 90er Jahren trat Tobias Morgenstern zunehmend auch als Komponist von Filmmusiken und Hörspielmusiken in Erscheinung, so zum Beispiel bei „Matulla und Busch“ von Matti Geschonnek oder „Stilles Land“ und „Nachtgestalten“ von Andreas Dresen. 1998 gründete er gemeinsam mit dem Schauspieler Thomas Rühmann das „Theater am Rand“ in Zollbrücke im Oderbruch. Er ist Jurymitglied beim Internationalen Akkordeonwettbewerb in Klingenthal. Seit 2010 tourt er mit Armin Mueller-Stahl und Günther Fischer, mit seinem Tango-Trio und seiner Band Morgenstern von Ipanema.

 

Sonntag, 3. Februar 2019 - 16:00
An der Reihe 5 15566 Schöneiche

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