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Pech und Pannen in der Weihnachtszeit
killerb10/ www.istockphoto.com/www.istockphoto.com

Pech und Pannen in der Weihnachtszeit

von Jan

Die Erkenntnis, dass die Weihnachtsfeiertage nicht nur aus Besinnlichkeit und "O du fröhliche" bestehen, ist nicht neu. Der eigentliche Stress beginnt schon im September, wenn in den Auslagen der Kaufhäuser die ersten Schokoladenweihnachtsmänner zwischen Sonnencremés und FlipFlops hervorschauen. Dann trifft es jeden wie der Blitz: "Bald ist Weihnachten!" Drei ganze Monate hat man Zeit, sich auf das Fest der Freude und des familiären Zusammenseins vorzubereiten. Aber wie gut die mentalen und praktischen Vorbereitungen auch sein mögen, Pleiten, Pech und Pannen gehören zu jedem Weihnachtsfest wie der obligatorische Tanz um die Nordmann-Tanne. Ob nun der Truthahn im Ofen explodiert, der Hund den Tannenbaum umschmeißt, die Kleinen die Geschenke schon am Vorabend im elterlichen Kleiderschrank finden oder der Ehegatte anstatt eines Weihnachtsmärchens seinen Lieblingsporno in den DVD-Player einlegt, Kurioses und Lustiges gibt es zuhauf! Was ist bei Euch passiert? Wer hat den absoluten Weihnachtswahnsinn bereits erlebt?

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Kommentare

Gast (nicht überprüft) - 17.12.2009 - 14:44
ich will nicht dran denken was dieses jahr wieder alles schief läuft! am meisten ärgere ich mich über meine hypernervösen eltern!! das nervt echt!!
katrin - 17.12.2009 - 09:49
Pannen sind doch eigentlich die kleinen Besonderheiten an die man sich gerne erinnert. Am wichtigsten ist, denke ich, dass man nicht in Stress und Erwartungen versinkt. Ich wäre schon froh wenn ich nicht jedes Jahr zu Weihnachten eine Blasenentzündung hätte ;-)
odebo
odebo - 17.12.2009 - 09:35
Der Weihnachtsbaum war wie jedes Jahr zu groß gekauft. Ich war 15 und alt genug, den Eltern Arbeit abzunehmen, meinte meine Mutter. Der Zollstock sagte: 27 Zentimeter müssen ab. Mein fachkundiger Blick verriet: unten am Stamm würde das anstrengend, ob des Harzes mit Sicherheit auch eine klebrige Angelegenheit und obendrein potenziell ungenau in der Ausführung. Oben an der Spitze hingegen war das mit einer Gartenschere nur ein Schnittchen - und es ließ sich auch viel genauer messen. Und Genauigkeit war wohl gefordert, sonst hätte meine Mutter nicht ausgerechnet mir die Aufgabe übertragen. Na, was soll ich sagen: der gestutzte Baum passte perfekt bis unter die Decke. Meine Mutter hatte an jenem heiligen Abend jedoch nicht nur verweinte Augen, sondern wohl auch erstmals ernsthaft Zweifel, ob aus ihrem Sohn jemals ein tüchtiges Mitglied der Sippe werden würde und bestand obendrein darauf, ein Foto von dem Baum, der abgeschnittenen Spitze und mir zu machen. Seitdem erinnern wir uns jedes Jahr zu Weihnachten mit ganz besonders verklärtem Blick an jenen Baum und den ganz besonderen heiligen Abend, den ich der Familie beschert hatte - das Foto ist dazu gar nicht nötig.
moka
moka - 10.12.2009 - 10:56
mein erlebnis hat zum glück letztendlich ein gutes ende gehabt. meine eltern waren schon vorausgefahren, um die hütte im verschneiten dorf beim böhmischen wald vorzuheizen, damit wir, die kinder es schön warm haben, bei unserer ankunft. nur eben diese ankunft hat sich wesentlich verzögert. wir hatten uns am 24. dezember spätnachmittags mit dem auto auf den weg nach schwarzenberg gemacht und gerieten dabei in das totale schneechaos. die straße wurde immer steiler, die sicht immer schlechter und unsere gefühle immer mulmiger. kein mensch war weit und breit zu sehen. plötzlich packte es der kleine opel nicht mehr, die schneeverwehte straße hochzuklettern, rutschte und rutschte plötzlich immer weiter rückwärts. die gefahr im graben zu landen war groß. dann blieben wir stehen. aber, was tun, in dieser einsamen gegend, mitten im wald, ohne kontakt zu den eltern im schön beheizten ferienhäuschen? wir standen und warteten. und das ziemlich lang, uns wurde kalt, die stimmung, die zu beginn der fahrt noch heiter war beim mitgrölen der weihnachtslieder, sank auf den nullpunkt und es wurde dunkel. plötzlich sahen wir in der ferne lichter aufblitzen. das ungetüm kam auf uns zugerast. wir hatten angst, übersehen zu werden. doch mit einer eleganten wendung kam das ungetüm, das sich als schneepflug herausstellte, neben uns zum stehen. unsere rettung. wir wurden bis vor die haustür des ferienhäuschens abgeschleppt und konnten endlich bei wohliger wärme den heiligen abend genießen. stromausfall aufgrund der schneemengen, bescherte dem abend noch eine romantische würze durch kerzenlicht. für mich wurde das auf jeden fall ein unvergesslicher heiliger abend.
Sonja_W
Sonja_W - 10.12.2009 - 10:38
Unser Hund hat sich am Heiligabend vor zwei Jahren wohl zu wenig beachtet gefühlt und fand es ne tolle Idee auf's Parkett zu pinkeln. Die ganze Familie sprang vom Esstisch auf und schrie den Hund an, der bekam Angst und lief noch pinkelnd unter den Tisch. Der Teppich unterm Tisch war hinüber und der Hund flog erstmal raus in den Garten...ich fand das alles ziemlich witzig^^!
Gast (nicht überprüft) - 10.12.2009 - 09:56
also mir ist noch nie der truthahn explodiert oder der tannenbaum umgefallen, aber stressig ist die weihnachtszeit auf jeden fall! erst geschenke kaufen, vom finden ganz zu schweigen. dann müssen alle gute laune haben und und und. dennoch machts mir spass, obwohl wir ja eigentlich keine weihnachten feiern in der türkei aber hier in deutschland ist das natürlich was anderes.
Gast (nicht überprüft) - 09.12.2009 - 16:57
bei uns hat mal der hund den christbaum umbeworfen! welch erheiterndes erlebnis! der einzige dem dies gefallen hat war - der hund! ;o)

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